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Wohlergehen für die Menschen

Gebündelte Ressourcen, volle Kraft

Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege haben sich in den Bundesländern zu Arbeitsgemeinschaften zusammengeschlossen, um sich gemeinsam als „LIGA“ für das jeweilige Bundesland und das Wohlergehen seiner Menschen einzusetzen. Sie heißen Spitzenverbände, weil sie an der Spitze vieler frei-gemeinnütziger Träger stehen, wie Einrichtungen, Vereine, Gesellschaften und Initiativen. „Frei“ bedeutet, dass sie nicht staatlich organisiert sind.

Die Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland sind in sechs Spitzenverbänden zusammengeschlossen: die Arbeiterwohlfahrt (AWO), das Diakonische Werk (DW), der Deutsche Caritasverband (DCV), der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband (Der Paritätische), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST).

Die in Brandenburg zur LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege zusammengeschlossenen Verbänden haben zum Ziel, den Menschen im Land gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen sowie soziale Gerechtigkeit und Solidarität zu schaffen. In Fachausschüssen erarbeitet die LIGA Konzepte zur Verbesserung der Hilfe und Beiträge zur sozialpolitischen Gestaltung.

Erfüllung sozialstaatlicher Aufgaben

Struktur und Arbeitsweise der Freien Wohlfahrtspflege fußen auf den Prinzipien der Solidarität, Personalität und Subsidiarität. Sie verknüpfen öffentliche Aufgaben (Staat) mit professioneller Dienstleistung (Markt) und ehrenamtlichen Engagement (Dritter Sektor). Die Verbände, Dienste und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege übernehmen als eigenständige Träger sozialstaatliche Aufgaben. Rund 1,54 Millionen Menschen sind bundesweit daran hauptamtlich beteiligt. Fast drei Millionen Menschen leisten ehrenamtliche Hilfe.

Orientiert an der Unantastbarkeit der Würde des Menschen arbeiten die Spitzenverbände im Sinne der Ermächtigung zur Selbst- und Mitbestimmung derer, die heute die Angebote und Leistungen in Anspruch nehmen und dafür, dass diese Unterstützungsformen nicht mehr nötig sind.

Seit über 100 Jahren Dienst am Menschen

Alle Verbände der Freien Wohlfahrtspflege sind aus religiösen oder humanistischen, oft sozialkritischen Bewegungen hervorgegangen. Sie verstehen sich als Antwort auf gesellschaftliche Notlagen. Das Bild einer demokratischen, gerechten und menschenfreundlichen Gesellschaft ist allen gemein.

Die LIGA der Freie Wohlfahrtspflege lindert soziale Not und beseitigt strukturelle Missstände. Sämtliche Spitzenverbände vermitteln in ihren Einrichtungen und Diensten unverzichtbare Werte und wirken Werteverlusten sowie drohendem Demokratiedefizit aktiv entgegen.

Wirtschaftsmotor soziale Arbeit

Die Freie Wohlfahrtspflege ist eine Wachstumsbranche und heute einer der größten Arbeitgeber im Landes Brandenburg. Sie ist ein unverzichtbarer Standortfaktor für die Wirtschaftstätigen im Land.

Hilfe mit öffentlichen und eigenen Mitteln

Damit die täglich dringend benötigte Unterstützung für in Not geratene und hilfebedürftige Menschen möglich ist, werden die Aufgaben der Freien Wohlfahrtspflege aus unterschiedlichen Quellen finanziert. Neben öffentlichen, gesetzlich geregelten Zuwendungen und Entgelten fußt ihre Arbeit in erheblichem Maße auf Eigenmitteln. Dazu gehören vor allem Spenden, Stiftungsmittel, Mitgliedsbeiträge oder kirchliche Zuwendungen. Zusätzlich erbringen täglich tausende ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unentgeltliche Leistungen für Menschen, die Halt und Unterstützung brauchen.

Transparenz, Rechenschaft und Vertrauen

Um den größtmöglichen Nutzen für alle Beteiligten zu entwickeln, verpflichten sich gemeinnützige Vereine und Gesellschaften zu einer satzungsgemäßen, zweckgerichteten, sparsamen und wirksamen Verwendung ihrer Mittel.

Diese Verpflichtung ist zusätzlich gesetzlich verankert. Sie legen öffentlich und umfassend über ihre Strukturen, ihre Tätigkeiten und deren Finanzierung Rechenschaft ab. Dazu dienen Bilanzen und Tätigkeitsberichte, interne Controlling- und Revisionsinstrumente sowie Testate durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Aufsichtsgremien und Mitglieder- oder Gesellschafterversammlungen kontrollieren die Geschäftsführung und sichern so, dass alles seinen korrekten Gang geht. 

Die brandenburgischen Spitzenverbände haben im Jahr 2011 freiwillig eine Transparenzerklärung abgegeben, in der sie Grundsätze der Transparenz für ihre Mitgliedsorganisationen festlegen, um das Vertrauen in sie zu stärken. Regelmäßig erfolgen zu diesem Zwecke außerdem externe Prüfungen durch den Landesrechnungshof, die Finanzbehörden sowie zahlreiche Aufsichtsbehörden von Land, Krankenkassen und Kommunen.