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Mittelbare pädagogische Arbeit

Die Aufgabe der ErzieherInnen ist es, pädagogisch mit den Kindern zu arbeiten. ErzieherInnen benötigen zur Vor- und Nachbereitung ihrer Arbeit Zeit, denn nur so kann die Arbeit der ErzieherInnen qualifiziert und reflektiert erfolgen. Gegenwärtig ist der Anteil zur Vor- und Nachbereitung der pädagogischen Tätigkeit in Brandenburg im Personalschlüssel enthalten, so dass sich für notwendige Zeiten der Vor- und Nachbereitung und der Elternarbeit der tatsächliche Fachkraft-Kind-Schlüssel in einer Einrichtung häufig schlechter darstellt, als es der gesetzliche Personalschlüssel vorsieht. ErzieherInnen benötigen Vor- und Nachbereitungszeiten, die außerhalb der Arbeit/Betreuung mit den Kindern zur Verfügung gestellt werden. Und ErzieherInnen brauche Zeit für Elterngespräche. Dies umso mehr, wenn bei Kindern besondere Entwicklungsauffälligkeiten und Förderbedarfe festzustellen sind.

Vor- und Nachbereitungszeiten beeinflussen die pädagogische Qualität erheblich…
denn diese ermöglichen, dass sich ErzieherInnen mit den gemachten Beobachtungen auseinandersetzen, diese  dokumentieren, sich Gedanken über Entwicklungsprozesse des einzelnen Kindes und der Kindergruppe machen und diese im Team, aber auch mit den Eltern beraten. Ebenso braucht die Planung und Bereitstellung von Bildungsangeboten Zeit, um die pädagogischen Prozesse und die Interaktionen in der Gruppe zu gestalten, zu reflektieren und zu variieren. Auch braucht es Zeit, um sich über pädagogische Ziele im Team zu verständigen und angeschobene Qualitätsentwicklungsprozesse umzusetzen. ErzieherInnen müssen auf der Grundlage des Brandenburgischen Bildungsplanes  vielfältige  Aufgaben erfüllen, sich regelmäßig fortbilden und neue Methoden und Instrumente anwenden. Das Land Brandenburg ist aufgefordert, für Vor- und Nachbereitungzeiten, Ausfallzeiten wie Krankheit und Fortbildung zusätzliche Zeit zur Verfügung zu stellen. Für diese Zeiten ist ein voller Personalausgleich zu gewährleisten, damit dies nicht zu Lasten der Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder geht. Denn wer bestellt, zahlt die Rechnung.