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Zentralwohlfahrtsstelle der Juden (ZWST)

Die Stärkung jüdischer Identität, die Unterstützung der Gemeinden (Stärkung der Infrastruktur, Nachwuchsförderung, Professionalisierung) sowie Hilfsangebote für spezifische Zielgruppen sind zentrale Aufgabengebiete der ZWST.

Die Zuwanderung aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion seit 1990 hat die Mitgliedszahlen mehr als verdreifacht (von insgesamt 105.000 Gemeindemitgliedern sind rund 100.000 zugewandert). Die langfristige Integration dieser Gemeindemitglieder ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit.

Struktur und Angebote

Die ZWST vertritt die jüdischen Landesverbände, die jüdischen Gemeinden sowie den jüdischen Frauenbund. Sie stellt den Zusammenschluss der jüdischen Wohlfahrtspflege in Deutschland dar und ist ihre Spitzenorganisation. Gemeinsam mit der Bildungs- und Erholungsstätte Max-Willner-Heim in Bad Sobernheim, dem jüdischen Kurhotel Eden-Park in Bad Kissingen und drei Zweigstellen, gehören rund 100 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zum festen Stab des Wohlfahrtsverbandes. Hinzu kommen freie Kräfte und zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Angebote sind u.a. Freizeiten und Erholungsmaßnahmen für Senioren und Jugendliche, breite Fortbildung, die Förderung des Ehrenamtes sowie vielfältige Projekte auf dem Gebiet der Jugend- und Sozialarbeit.

Ansprechpartner

Fredy Gross

Fredy Gross

Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.
Hebelstrasse 6
60318 Frankfurt am Main
Telefon 069 / 944 371 - 0
Fax 069 / 494 817

Geschichte im Überblick

1917

Gründung der „Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden“ durch die Initiative Bertha Pappenheims (seit 1904 Gründerin und Vorsitzende des Jüdischen Frauenbundes), Zweck: Vernetzung der jüdischen Wohlfahrtsorganisationen

1939

Zwangsauflösung durch das Naziregime

1951

Wiedergründung unter dem heutigen Namen: „Zentralwohlfahrtsstelle
der Juden in Deutschland“

1991

Vervielfachung der Mitgliederzahlen in den jüdischen Gemeinden sowie Neugründungen durch die Zuwanderungsströme aus der ehemaligen SU. Entsprechend dem einschneidenden Wandel in der jüdischen Gemeinschaft verändert sich auch das Aufgabengebiet der ZWST in struktureller und inhaltlicher Hinsicht.

1991

Rückgang der Neuzuwandererzahlen aufgrund gesetzlicher Neuregelungen