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25.06.2014

Die Kindertagesstätten benötigen dringend mehr Personal

Am 20. Juni 2014 absolvierte der CDU-Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum ein Praktikum in der Kita FRÖBEL-Kindergarten „Kinderland", in Ludwigsfelde.

Mit der Aktion wollte der Abgeordnete aus dem Landkreis Teltow-Fläming auch auf die unzureichende Personalausstattung der Kindergärten im Land Brandenburg aufmerksam machen. Brandenburg hat bundesweit den schlechtesten Betreuungsschlüssel in den Kitas. Bei den 3-6 jährigen Kindern ist nur eine Erzieherin für 12 Kinder verantwortlich, bei den unter dreijährigen Kindern ist es eine Erzieherin für 6 Kinder. In diesem Schlüssel enthalten sind aber auch die Zeiten für Vor- und Nachbereitung, Elterngespräche, Urlaub und Krankheit.

Kinder sind unsere Zukunft und gerade die frühkindliche Bildung ist der Schlüssel für die weitere Entwicklung der Kinder, deshalb muss das Land die Personalausstattung in den Kitas dringend verbessern, damit unsere Kinder die besten Bildungschancen erhalten. Dafür muss das Land mehr Geld in die Hand nehmen., so Eichelbaum. Wir fordern ein Konzept, das darlegt, wie der Personalschlüssel auf Bundesdurchschnitt gebracht werden kann. Für den Landtagsabgeordneten ist es nicht das erste Praktikum in einer Kita, bereits 2012 unterstützte er die Erzieherinnen der Kita Löwenzahn in Großbeeren. In Ludwigsfelde habe ich aufgeweckte Kinder und außerordentlich engagierte Erzieherinnen kennengelernt. Für eine gute pädagogische Betreuung fehlt aber in der Einrichtung genügend Personal.

Ich möchte,  dass jedes Kind in Brandenburg schon im frühen Alter gefördert wird. Dazu gehören die auskömmliche Finanzierung unserer Kitas, ein guter Betreuungsschlüssel und der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz ab dem ersten Geburtstag.

In Brandenburg  liegt bei der Finanzierung unserer Kitas einiges im Argen – es ist fraglich, ob das verabschiedete Landeskitagesetz überhaupt verfassungskonform ist. Statt die bereit gestellten Mittel des Bundes für die Betriebskosten unserer Kitas vollumfänglich an die Kommunen weiterzugeben, behält das Land 80 Prozent ein – eigene Investitionsmittel vergibt das Land überhaupt nicht.